Einrad-Fahrradanhänger - Hinweise, Anmerkungen, Verbesserungen
Parken des Fahrrads mit angekoppeltem Einrad-Anhänger
Ist der Einrad-Anhänger an das Hinterrad gekoppelt, so ist es ratsam, das Gesamtgefährt (Fahrrad und Anhänger) in einem leichten Bogen zu parken, besonders dann, wenn das Fahrrad durch einen Hinterrad-Seitenständer abgestützt wird. Es kann günstig sein, einen Zweibein-Ständer zu montieren, um die Stabilität zu erhöhen. Mit Beladung wird diese negative Eigenschaft noch ausgeprägter. Der Einrad-Anhänger versucht, am Kupplungs-Drehpunkt seinen niedrigsten Schwerpunkt einzunehmen, so dass er das Fahrrad dreht und der Anhänger im Extremfall am Drehpunkt auf dem Boden aufsetzt.
Verbesserung:
Durch eine Splint-Sicherung am Steuerkopf kann verhindert werden, dass
die Kombination aus Fahrrad und Anhänger kippt. Der Splint wird sowohl
durch das Außen- als auch das Innenrohr geschoben. Damit wird
verhindert, dass sich die Kombination aus Fahrrad und Anhänger an
dieser Stellen drehen kann und der Anhänger am Drehpunkt der Kupplung
auf der Erde aufsetzt.

Splint-Sicherung am Steuerkopf der Kupplung des Anhängers
Fahren mit dem Einrad-Anhängers ohne Beladung
Ohne Beladung merkt man den Einrad-Anhänger fast nicht. Das Geradausfahren und das Halten des Gleichgewichtes auf dem ziehenden Fahrrad ist ohne Mühe zu gewährleisten.
Fahren des Einrad-Anhängers mit Beladung
Wird der Einrad-Anhänger mit ca. 20
Kilogramm Gewicht beladen, so merkt man schon beim Schieben des
Fahrrades das Gewicht des Anhängers auf der Hinterrad-Achse des
ziehenden Fahrrades.
Beim Fahren merkt man die Beladung dadurch, dass
mehr Gewicht bewegt werden muss. Zudem
ist die Seitenstabilität schwerer zu halten. Wichtig ist
daher, dass die Beladung sich auf dem Anhänger nicht bewegt und z.B.
von einer Seite zur anderen schaukelt. Das maximale Beladungsgewicht ist ca. 30
kg. Darüber hinaus wird die Kombination aus Fahrrad und Anhänger beim Fahren
zu instabil.
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